Landesprüfung zum 1. Kyu Grad in Rottweil

Samstag, 16. Dezember 2017 19:52

Von: Bericht: Thomas Janker / Medienteam - JJC Mühlbachtal e.V.

Am 02.12.2017 stellten sich sieben Prüflinge in Rottweil der Prüfungskommission, unter den Augen des Prüfungsbeauftragten Patrick Lange (5. Dan) aus Ravensburg und Hennes Meinikheim (5. Dan) Vizepräsident Breitensport vom Ju-Jutsu Verband Württemberg.

Unter den sieben Prüflingen waren vier vom Budozentrum Rottweil und drei Sportkameraden vom Ju-Jutsu Club Mühlbachtal e.V. aus Sulz-Renfrizhausen.

Nach dem Angrüßen gegen 10:15 Uhr ging es mit den Freien Bewegungsformen (mit Partner und Pratzen) in die erste Runde, gefolgt vom Freien Fall, den selbst die Ü-45-Prüflinge ohne Hilfsmittel (Weichbodenmatte) gut überstanden.

Anschließend kam das Prüfungsfach Atemi- und Wurfkombinationen. Die Prüflinge zeigten verschiedenste Darbietungen, vom Hüftwurf bis zu schwierigen Selbstfallwürfen.

Bei den Bodentechniken mit Übergang von Haltetechnik zu Haltetechnik in Verbindung mit Hebel- oder Würgetechniken hätten sich die Prüfer etwas weniger Passivität vom Partner gewünscht.

Nach dem auch die Abwehrfolge im Dreierkontakt mit Übergang zu Hebeltechniken gut absolviert wurden, konnten sich die Prüfer auf die Ju-Jutsu- Techniken in Kombination konzentrieren. In diesem Prüfungsfach waren vom Fingerstich bis zum Selbstfallwurf sehr gute bis gute Leistungen zu sehen.

Nach einer kurzen Pause wurden die Fächer Stock- und Messerabwehr geprüft. Dazu stellten sich alle Prüflinge in einem zum Prüfertisch hin offenen Halbkreis auf und der jeweilige Prüfling musste sich den Angriffen der Prüfungskameraden stellen. So wurden die verschiedenen Angriffswinkel bei der Stock- und Messerabwehr zügig geprüft. Bei der Duo-Serie wurden vermehrt Linksangriffe abgefragt, die ebenfalls auf einem guten Leistungsniveau gezeigt wurden.

Bei den Gegen- und Weiterführungstechniken von Hebel-, Wurf- und Atemi-Techniken konnten die Prüflinge auf ihre lange trainierte SV-Vielfalt zurückgreifen und überzeugten mit guten und schnellen Kombinationen.

Im Prüfungsfach  der Freien Anwendung mit Atemi-Techniken überzeugten vor allem zwei Prüflinge, die zusätzlich aktiv im Fighting-Wettkampf sind.

Am Schluss stand das Ergebnis der Landesprüfer fest, welches lautete:            Alle haben Bestanden. Da war die Freude bei den Prüflingen, Trainern und den Zuschauern groß, und es folgte ein langer Applaus.

So durften die frisch gebackenen Braungurte nach fünf Stunden stolz ihre Urkunden und Gürtel in Empfang nehmen.